Temperaturdecke aus Catania

Endlich fertig: Temperaturdecke 2018

Ich kann es selbst noch kaum glauben, aber endlich ist es vollbracht: meine Temperaturdecke 2018 ist fertig! Nachdem sie lange gut verstaut auf mich gewartet hat, hat es mich letztens gepackt und ich musste sie jetzt einfach endlich mal wieder herausholen und fertig stellen.

Muster

Aufgrund des ständigen Farbwechsels habe ich mich für ein Nicht-Muster entschieden und nur feste Maschen gehäkelt. Da ich auch noch nicht so viele verschiedene Häkeltechniken ausprobiert habe war das für mich die „sichere“ Variante und ich bin auch mega zufrieden mit dem Ergebnis. Bei der nächsten Temperaturdecke würde ich jedoch überlegen entweder eine feste Musterfolge festzulegen oder ein wechselndes Muster aufgrund von bestimmten Parametern (z.B. Regen, Schnee, Wolken, Sonne) zu häkeln.

Garn- und Farbauswahl

Die komplette Decke habe ich mit der Catania von Schachenmayr gehäkelt. Die Temperaturintervalle habe ich relativ schnell fix gemacht, die Farbauswahl hingegen hat mich tatsächlich damals einige Tage beschäftigt. Nachdem ich mir die verschiedenen Möglichkeiten in Powerpoint zurechtgebastelt hatte, kam ich nicht drum herum mir eine Garnauswahl zu bestellen und einfach mal ein bisschen zu testen.

Dabei herausgekommen ist dann dieser Verlauf, in der Tabelle unten habe ich euch auch die Farbnummern ergänzt (nur die Farbe olive ist inzwischen glaube ich nicht mehr im Sortiment, hier musste ich letztes Jahr in einem Anflug von Panik noch ein paar Knäuel bestellen um nicht leer zu laufen).

TemperaturFarbnameFarbnummer
<= 0marine0124
1 – 4agave0244
5 – 8petrol0391
9 – 12olive0395
13 – 16gold0249
17 – 20zimt0383
21 – 24fuchs0426
25 – 28terracotta0388
29 – 32bordeaux0425
>= 33burgund0394

Organisation ist das halbe Leben

Um ohne lange Umschweife immer direkt loslegen zu können habe ich die Temperaturen in einem Kalender geschrieben und mir für die Farbauswahl eine kleine Übersichtskarte gebastelt. Nach jeder gehäkelten Reihe habe ich die Temperatur des Tages umkreist damit ich immer weiß wo ich bin. Bei den Temperaturen habe ich mich der Einfachheit und Konsistenz wegen an einer Website orientiert bei der man auch noch Jahre in die Vergangenheit die Temperatur der einzelnen Tage nachschlagen kann und immer die Temperatur um ca. 12:00 Uhr mittags notiert

Der letzte Schritt der Temperaturdecke

Als es dann soweit war und ich die letzten Reihen fertig hatte, war mir klar dass ich mich jetzt dem verhassten Vernähen der gefühlt 1000 Fadenenden widmen muss. Aber im Endeffekt ging das recht flott und ich bereue es nicht mir alle Fadenenden bis zur Fertigstellung aufgespart und vorher nicht schon vernäht zu haben.

Und was bleibt?

Ja und was bleibt dann am Ende übrig? Viel zu viele Restfäden, leere Banderolen und halbe Knäuel Wolle. Am Ende habe ich ca 20 – 25 Knäuel Wolle verwendet. Da ich mir zwischenzeitlich genau ausgerechnet habe, wie viel ich noch von jeder Farbe benötige sind auch nur angefangene Knäuel übrig geblieben, die ich jetzt für die nächsten kleineren Häkelprojekte nutzen kann.

Die fertige Temperaturdecke

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4 Kommentare

    1. Hallo Laura,
      danke dir! 🙂 Würde es dir auf jeden Fall empfehlen, hat echt Spaß gemacht auch wenn es natürlich seine Zeit dauert 😉
      Bei mir ist die Decke 125 x 180 cm groß geworden – kommt natürlich auf deine Häkelweise und genutzte Nadelstärke an daher würde ich auf jeden Fall eine Maschenprobe machen
      Liebe Grüße
      Jana

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